Freitag, 22. Oktober 2010

Vorläufiger Stopp der Erkundungsarbeiten

Klage von Greenpeace war erfolgreich

Am Dienstag klagte Greenpeace zusammen mit der Rechtshilfe Gorleben und betroffenen Anwohnern vor dem Verwaltungsgericht Lüneburg: Erfolgreich! Die Erkundungsarbeiten im Salzstock Gorleben wurden vorerst gestoppt.

Die Erkundung soll einem Plan aus dem Jahr 1982 folgen. Da der Plan vor 28 Jahren noch ganz anders aussah, darf er nicht einfach verlängert werden: Sämtliche Voraussetzungen wie Art und Menge der Abfälle, Erkundungsumfang und Sicherheitsanforderungen haben sich seitdem geändert. Der Stopp der Bauarbeiten in Gorleben ist ein erster wichtiger Schritt zur Aufgabe des Endlagerstandortes. Es ist absolut notwendig, dass in Gorleben keine weiteren Tatsachen geschaffen werden, bis unsere Klage vor Gericht entschieden ist, kommentiert Mathias Edler, Atomexperte bei Greenpeace. Wir werden alle Rechtsmittel ausschöpfen, um das geplante Endlager zu verhindern. Sollte der Antrag des Bundesamts für Strahlenschutz auf Sofortvollzug genehmigt werden und die Bauarbeiten in Gorleben weitergehen, werden wir uns nach Akteneinsicht juristisch zu wehren wissen. Den langen Atem dafür haben wir.

Am 06. November findet im Wendland die Großdemo gegen den Castorttransport statt.

http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/nachrichten/artikel/vorlaeufiger_stopp_der_erkundungsarbeiten/


STOPP Castor SPOT



Wieviele Leute passen in eine "Ente"? Wenn es darum geht, rechtzeitig zur Demo nach Gorleben zu kommen, sind selbst 15 Mitfahrer kein Problem... Komm' zur echten Demo! Dannenberg, 6. November 2010, 13 Uhr

WIR SIND DAS VOLK - !!!!!!

Eine Petition an den deutschen Bundestag, der die Regierung zur Einhaltung des beschlossenen Atomausstiegs auffordert hat gestern pünktlich vor Mitternacht, die notwendigen 50.000 Mitunterzeichner erhalten.

Der Petitionsausschuss des Bundestages muss sich nun damit beschäftigen.

Näheres dazu hier: https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=13587

Eine Mitzeichnung ist nun weiter möglich!

WIR SIND DAS VOLK!

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Atommüll retour



Montag in Berlin: Atommüll retour

Am Sonntag beladen wir in Gorleben einen täuschend echten Castor-Transport randvoll mit Atommüllfässern - und schicken sie "Zurück an Absender". Denn in Gorleben kann der Strahlenmüll nicht bleiben: der Salzstock ist als Endlager völlig ungeeignet. Stattdessen bringen wir den Atommüll nach Berlin, wo am Montag der Umweltausschuss des Bundestags über den Atom-Deal der Regierung debattiert.

Zeit: Montag, 25. Oktober 2010, 14.00 bis 16.00 Uhr

Ort: Treffpunkt vor der Vattenfall-Zentrale, Chausseestraße 23 / Ecke Zinnowitzer Straße (U6-Haltestelle Naturkundemuseum),

anschließend Demozug zum Bundestag

http://www.campact.de/campact/home

28. Oktober, Berlin: Protestkette am Bundestag

Keine Stimme für Atomkraft!

Am 28. Oktober stimmt der Bundestag über die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke ab. Mit einer Protestkette direkt am Reichstagsgebäude zeigen wir zum Start der Abstimmungsdebatte unser NEIN zur Atomkraft. Wir fordern: Keine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke! Atomkraft abschalten!

Wir widersetzen uns dieser unverantwortlichen Atompolitik. Mit der Protestkette stellen wir uns den Plänen der Bundesregierung, die Laufzeiten für Atomkraftwerke zu verlängern, symbolisch entgegen. Wir werden nicht hinnehmen, dass durch den Weiterbetrieb der Schrottreaktoren die Menschen noch länger den unverantwortlichen Risiken von schweren Atomunfällen ausgesetzt werden. Durch die Verlängerung der AKW-Laufzeiten wird der Weg in eine klimaverträgliche Zukunft mit Erneuerbaren Energien verbaut. Wir wollen die Atomkraftwerke abschalten – und zwar jetzt!

Mit unserer Protestkette machen wir deutlich: Wer die Laufzeiten für Atomkraftwerke verlängert, koppelt sich vollständig von der Meinung der Menschen im Land ab. Eine breite Mehrheit ist gegen Atomkraft. Wir werden uns mit vielfältigen und kreativen Aktionen an den AKW-Standorten, bei den Castor-Transporten im Wendland und überall sonst gegen die Atompläne wehren. Wir nehmen nicht hin, dass die Regierenden mit den Atomkonzernen kungeln, statt auf den Willen der Bürgerinnen und Bürger zu hören.

Ablauf

Kommen Sie am 28. Oktober nach Berlin zum Reichstagsgebäude. Von 8 Uhr an werden wir an vielen Treffpunkten entlang der Protestkettenstrecke Kaffee und Tee anbieten und dann gemeinsam mit einer Protestkette deutlich machen: Mit euren Atomplänen kommt ihr nicht durch!

8 bis 8.45 Uhr: Kaffee, Kuchen, Tee – gegen AKW! Anti-Atomkraft-Frühstück zur Stärkung des Widerstandes an zahlreichen Treffpunkten entlang der Protestkettenstrecke

8.45 bis 9 Uhr: Protestkette entsteht

9 Uhr: Protestkette steht!

9 bis 9.05 Uhr: Lautstarker Atom-Alarm

9.05 Uhr: Ende der Aktion

Ab 9.15 Uhr: Übertragung der Bundestagsdebatte vor dem Brandenburger Tor live auf Großleinwand

Die Aktion wurde initiiert vom BUND, campact und den Naturfreunden. Es beteiligen sich AG Schacht Konrad, attac, Anti-Atom-Berlin, Bündnis 90/Die Grünen, DUH, Greenpeace Berlin, IPPNW, Linke, Nabu, SPD u.a.

http://www.campact.de/atom2/protestkette


Spaßdemo „Den Castor durch Kreuzberg prügeln“

Berlin: 23.10.2010: 
Spaßdemo „Den Castor durch Kreuzberg prügeln“
und „Kegeln gegen Castor“

Anti-Castor-Demo:
Durch Kreuzberg kommt der Castor nicht!

# 23.10.2010 # Ort: Berlin: Mariannenplatz (Kreuzberg)
# Uhrzeit: 13.00 bis 15.15 Uhr

Dem Aktionsbündnis "Atomkraft Wegbassen"
kommt die Aufgabe zu auf der Demo
"Polizei und Sicherheitskräfte" zu spielen
- und den Castor durch Kreuzberg durchzuknüppeln.
Deshalb:

Kommt verkleidet im Polizei-Security-Wildstyle mit
Schaumstoffknüppeln und allem,
was zur Polizei dazugehört.


im Anschluss Kegeln gegen Castor
Einnahmen kommen dem Aktionsbündnis
"Atomkraft Wegbassen" zugute.

# Berlin # 23.10.2010 # ab 15:30 (nach der Demo)
# Ort: Tante Lisbeth, Muskauer Str. 49 (Lausitzer Platz)

Mehr Infos und Flyer:

[http://www.hedonist-international.org/?q=de/node/1012]


Montag, 18. Oktober 2010

Atomkraft wegbassen

http://atomkraftwegbassen.blogsport.de/wp-content/blogs/atomkraftwegbassen/images/headers/atomkraft_wegbassen_header3.jpg

Tanzen, demonstrieren, blocken: Atomkraft Wegbassen!
Wendland 5.-10. November 2010

Der Sommer neigt sich dem Ende zu und das ist noch optimistisch formuliert. Aber das ist kein Grund für Krokodilstränen, denn der Herbst wird strahlen. Versprochen!

Das Aktionsbündnis „Atomkraft wegbassen“ hat sich gegründet, um endlich mal den Castor aufzuhalten.

Es gibt weltweit kein sicheres Endlager für Atommüll – gerade nicht in Gorleben. Die Energiekonzerne EON, Vattenfall, EnBW und RWE haben der Bundesregierung das Energiekonzept diktiert, damit die Atomkraft eine nie versiegende Geldquelle für sie bleibt – auf Kosten von Umwelt, Menschen und Demokratie.

Für uns ist klar:
Wenn eine Regierung gegen den Willen der Bevölkerung Geheimverträge mit der Atomlobby abschließt, den Ausstieg aus der Kernenergie rückgängig macht, weiter Atommüll produziert – dann hat sie nichts anderes verdient als dass ihr gerade im Wendland der Bass des Widerstands dreckig und laut um die Ohren wummert.

Die Bedingungen könnten nicht besser sein: November, 2 Grad, Nieselregen, Wasserwerfer. Dazu eine Regierung, die gerade in Stuttgart bewiesen hat, was sie von demokratischem Protest hält.

Zeigen wir ihnen, dass auch Schönwetter-Raverinnen, Wohlfühldemonstranten, umherschweifende Soundsysteme und tanzende Meuten erst einmal aus dem Weg geräumt werden müssen, bevor ein Castor durchkommt!

Wir schlagen deshalb vor:

  • Kommt mit uns tanzen, bassen, blocken, rocken.
  • Fahrt ins schöne Wendland, packt die lange Unterhose ein.
  • Unterstützt die Proteste mit Eurem guten Namen, Ideen, Spenden und moralischem Support.
  • Wechselt den Stromanbieter – beteiligt Euch an der Abstimmung mit der Steckdose.

Das Aktionsbündnis „Atomkraft wegbassen“ wird sich am Camp Hitzacker im Wendland ab dem 5. November beteiligen und auch zu den Blockaden des Castor-Transportes bleiben.

Wir wollen ein Festival des Protests – mit Kino, Musik, Bands & Kultur. Nicht nur im Camp, sondern auch auf der Straße, in den Wäldern und auf den Schienen. Kreativ, bunt und mit dem ganzen anderen schönen Kram. Und das alles im wohl widerständigsten Landstrich der Republik.

Das Aktionsbündnis „Atomkraft Wegbassen“ unterstützt alle Formen des zivilen Ungehorsams. Entscheidet vor Ort, welche Protestform Euch am liebsten ist.

Wir freuen uns.

MITMACHEN:
Schreibt uns per Mail an atomkraftwegbassen (ett) yahoo (punkt) com, wenn Ihr das Bündnis unterstützen wollt.
Und verlinkt das Bündnis auf Euren Websites.

Unterstützer:innen:
Bachstelzen
Pyonen
inport export
Sektionen der Hedonistischen Internationale
Watergate, Berlin
Fortschritt 3000
Aktionskreis Atomare Aktion (HI)
Subsektion Castorama (HI)
Bündnis für urbane Mobilbeschallung (HI)
Aktionskomitee Nudistische Offensive (HI)
Hedonistische Internationale Sektion Hamburg
Erik Pikur (Einzelperson)
Rotzige Beats, Hamburg
Zuckertütentraum und „i am you“, Berlin
Hedonistische Internationale, Sektion Greifswald
Klangsucht, Berlin
Jake the Rapper, Berlin
Elektroschelle, Berlin
Like Birdz, Hamburg
Elbgau Partykollektiv, Lüneburg
Technoatom
AK Tanzpädagogik, Göttingen
Elektronomaden, Berlin


http://atomkraftwegbassen.blogsport.de/