Dienstag, 2. November 2010
Atomkraft wegbassen - letzte Infos
Wir haben im Camp Hitzacker unsere Zelte aufgeschlagen und wollen ein Festival des Protests mit Kino, Musik, Bands & Kultur. Nicht nur im Camp, sondern auch auf der Straße, in den Wäldern und auf den Schienen. Kreativ, bunt und mit dem ganzen anderen schönen Kram. Und das alles im wohl widerständigsten Landstrich der Republik – dem Wendland.
Auf dem Camp Hitzacker haben wir ab dem 5. November ein paar beheizte Zelte, ein Kino und Orte der Entspannung aufgebaut. Es wird Partys an verschiedenen Orten geben, die den Protest aktiv unterstützen. Dazu haben sich schon jede Menge DJs und Bands aus dem gesamten Bündnis angekündigt. Außerdem sind mobile Soundsysteme am Start und jede Menge kreativer Überraschungen.
Zeigen wir ihnen, dass auch Schönwetter-Raverinnen, Wohlfühldemonstranten, umherschweifende Soundsysteme und tanzende Meuten erst einmal aus dem Weg geräumt werden müssen, bevor ein Castor durchkommt! Das Bündnis unterstützt alle Formen des zivilen Ungehorsams – entscheidet selbst was für Euch das richtige ist. Wir können versprechen: es ist für jeden Protestgeschmack etwas dabei.
Alle Infos gibt es auf der Webseite:
Was einpacken: [http://atomkraftwegbassen.blogsport.de/packliste/]
Anfahrt: [http://atomkraftwegbassen.blogsport.de/anfahrt/]
Termine: [http://atomkraftwegbassen.blogsport.de/termine/]
Demo- und Blockadetipps: [http://atomkraftwegbassen.blogsport.de/rechtshilfe/]
Mobilisierungsvideos: [http://atomkraftwegbassen.blogsport.de/videos/]
Kommt doch mit – und packt warme Sachen ein!
Es lohnt sich auch, wenn ihr nur von Freitag bis Sonntag kommen könnt.
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Termine & Aktionen im Wendland:
Freitag 5.11
der Castor-Transport startet im französischen La Hague.
abends: Party in Hitzacker
u.a mit
Sportbrigade Sparwasser (Frankfurt/Oder)
David Dorad (Bachstelzen)
Miss Elli (Bar 25)
Samstag 6.11
Großdemo in Dannenberg mit Truck(s) des Aktionsbündnisses
ab Samstag nach der Demo: mehrere Tage lang Blockade- und Protestaktionen
u.a. wenn Castor Verladekran erreicht:
Party in Quickborn am Ortseingang
und die ganzen Sachen, die wir zusammen noch so anzetteln…
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Elli & the Otherfucker haben den Track "Stop" für die Proteste gemixt.
Danke dafür:
elli and the otherfucker - Stop by Castor Wegbassen
CASTOR WEGBASSEN - Protestfestival 05.11.2010-10.11.2010 ...durchBlick by Castor Wegbassen
[http://soundcloud.com/castor-wegbassen/elli-and-the-otherfucker-stop]
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Infos vor Ort / Mobil:
[http://twitter.com/wegbassen]
[http://twitter.com/hedintern]
[http://castorticker.de]
[http://castorticker.de/iphone]
[http://twitter.com/castorschottern]
[http://twitter.com/contratom]
[http://twitter.com/gorleben2010]
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Die Sektion Greifswald ([http://hihgw.org]) unterstützt die Proteste im Wendland und möchte darauf hinweisen, dass auch Transporte in ihre Region rollen. Kurz vor Weihnachten soll der erste von zwei genehmigten Castor-Transporten mit hoch radioaktivem Abfall ins Zwischenlager Nord rollen.
Der Atommüll stammt aus Forschungseinrichtungen des Bundes und lagerte bislang in Frankreich. Die Greifswalder Sektion freut sich über Unterstützung bei den Protesten.
Montag, 1. November 2010
Atom-Deal stoppen!
Um längere Laufzeiten durchzusetzen, will die Bundesregierung das Atomgesetz ohne Zustimmung des Bundesrats ändern. Jetzt muss Bundespräsident Wulff darüber entscheiden. Fordern Sie ihn auf, den verfassungswidrigen Atom-Deal nicht zu unterzeichnen!
http://www.campact.de/atom2/sn9/signer
Freitag, 29. Oktober 2010
BÜRGER GEGEN DIE ATOMLOBBY

Am Donnerstag den 28. Oktober verabschiedete der Bundestag die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke -- ein Vorhaben, das die Mehrheit der Deutschen ablehnt! Manche Meiler würden bis 2035 am Netz bleiben.
Die Kanzlerin nennt es "Energie-Revolution." In die Wahrheit ist es ein gewaltiger Erfolg für die Profite der Atomkonzerne und ein riesiger Rückschlag für wichtige Investitionen in erneuerbare Energielösungen.
Vor der Abstimmung nahm der SPD-Vorsteher Gabriel unseren Appell entgegen und erwähnte die Petition in seiner Rede vor dem Plenum des Bundestages erwähnen. Jetzt muss Bundespräsident Wulff entscheiden, ob er das Gesetz unterzeichnen will.
An Kanzlerin Merkel, Kabinett und Abgeordnete:
Respektieren Sie die Meinung der Bevölkerung zum Atomausstieg und folgen sie dem vereinbarten Atomkonsens. Investieren Sie unverzüglich in erneuerbare Energien, damit diese so früh wie möglich Deutschlands Hauptenergiequelle werden. Bitte berücksichtigen Sie die Sicherheit der Bürger und die Zukunft unseres Landes, anstatt die Interessen der Atomlobby in den Vordergrund zu stellen.
http://www.avaaz.org/de/ausstieg_jetzt?twi
Donnerstag, 28. Oktober 2010
Zeit eurem CDU-Abgeordneten etwas zu schenken :-)
* Wie wäre es mit einem strahlenden Kürbis?
Pia Schellhammer von den Grünen hat sich schon einen gebastelt:
http://pia-schellhammer.de/2010/10/27/kuerbis/
Auch eine Bastelschablone gibt es dazu: http://www.ulrike-hoefken.de/cms/default/dokbin/358/358599.halloween_antiatomkuerbis_schablone.pdf
Schaut doch super aus oder nicht ;)
* Für ambitionierte Bastler: Wie wäre es gleich mit einem ganzen Modell-AKW?
Den EPR (European Pressurized Reactor) gibt es tatsächlich als Bastelmodell im Maßstab 1:800, welches ihr hier kostenlos bekommen könnt: http://www.areva-np.com/scripts/de/publigen/content/templates/show.asp?P=602&L=DE&SYNC=Y
Der Wahnsinn oder? ;)
Also nix wie basteln und dann hübsch verpackt eurem lieblings CDU/FDP-Abgeordneten zu kommen lassen.
Dienstag, 26. Oktober 2010
S21
Vielen Dank für die Mühe, Zeit und Investitionen an http://www.fluegel.tv, die Aufklärung und Information vorbei an Spiegel, Burda und Bertelsmann machen. Die Macht der meinungsbildenden Medien ist damit endlich gebrochen und das Internet hat seine wirkliche Aufgabe erreicht.
Monitor zu S21:
Freitag, 22. Oktober 2010
Vorläufiger Stopp der Erkundungsarbeiten
Klage von Greenpeace war erfolgreichAm Dienstag klagte Greenpeace zusammen mit der Rechtshilfe Gorleben und betroffenen Anwohnern vor dem Verwaltungsgericht Lüneburg: Erfolgreich! Die Erkundungsarbeiten im Salzstock Gorleben wurden vorerst gestoppt.
Die Erkundung soll einem Plan aus dem Jahr 1982 folgen. Da der Plan vor 28 Jahren noch ganz anders aussah, darf er nicht einfach verlängert werden: Sämtliche Voraussetzungen wie Art und Menge der Abfälle, Erkundungsumfang und Sicherheitsanforderungen haben sich seitdem geändert. Der Stopp der Bauarbeiten in Gorleben ist ein erster wichtiger Schritt zur Aufgabe des Endlagerstandortes. Es ist absolut notwendig, dass in Gorleben keine weiteren Tatsachen geschaffen werden, bis unsere Klage vor Gericht entschieden ist
, kommentiert Mathias Edler, Atomexperte bei Greenpeace. Wir werden alle Rechtsmittel ausschöpfen, um das geplante Endlager zu verhindern. Sollte der Antrag des Bundesamts für Strahlenschutz auf Sofortvollzug genehmigt werden und die Bauarbeiten in Gorleben weitergehen, werden wir uns nach Akteneinsicht juristisch zu wehren wissen. Den langen Atem dafür haben wir.
Am 06. November findet im Wendland die Großdemo gegen den Castorttransport statt.
STOPP Castor SPOT
Wieviele Leute passen in eine "Ente"? Wenn es darum geht, rechtzeitig zur Demo nach Gorleben zu kommen, sind selbst 15 Mitfahrer kein Problem... Komm' zur echten Demo! Dannenberg, 6. November 2010, 13 Uhr
WIR SIND DAS VOLK - !!!!!!
Der Petitionsausschuss des Bundestages muss sich nun damit beschäftigen.
Näheres dazu hier: https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=13587
Eine Mitzeichnung ist nun weiter möglich!
WIR SIND DAS VOLK!
Donnerstag, 21. Oktober 2010
Atommüll retour
Montag in Berlin: Atommüll retour
Am Sonntag beladen wir in Gorleben einen täuschend echten Castor-Transport randvoll mit Atommüllfässern - und schicken sie "Zurück an Absender". Denn in Gorleben kann der Strahlenmüll nicht bleiben: der Salzstock ist als Endlager völlig ungeeignet. Stattdessen bringen wir den Atommüll nach Berlin, wo am Montag der Umweltausschuss des Bundestags über den Atom-Deal der Regierung debattiert.Zeit: Montag, 25. Oktober 2010, 14.00 bis 16.00 Uhr
Ort: Treffpunkt vor der Vattenfall-Zentrale, Chausseestraße 23 / Ecke Zinnowitzer Straße (U6-Haltestelle Naturkundemuseum),
anschließend Demozug zum Bundestag
http://www.campact.de/campact/home
28. Oktober, Berlin: Protestkette am Bundestag
Am 28. Oktober stimmt der Bundestag über die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke ab. Mit einer Protestkette direkt am Reichstagsgebäude zeigen wir zum Start der Abstimmungsdebatte unser NEIN zur Atomkraft. Wir fordern: Keine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke! Atomkraft abschalten!
Wir widersetzen uns dieser unverantwortlichen Atompolitik. Mit der Protestkette stellen wir uns den Plänen der Bundesregierung, die Laufzeiten für Atomkraftwerke zu verlängern, symbolisch entgegen. Wir werden nicht hinnehmen, dass durch den Weiterbetrieb der Schrottreaktoren die Menschen noch länger den unverantwortlichen Risiken von schweren Atomunfällen ausgesetzt werden. Durch die Verlängerung der AKW-Laufzeiten wird der Weg in eine klimaverträgliche Zukunft mit Erneuerbaren Energien verbaut. Wir wollen die Atomkraftwerke abschalten – und zwar jetzt!
Mit unserer Protestkette machen wir deutlich: Wer die Laufzeiten für Atomkraftwerke verlängert, koppelt sich vollständig von der Meinung der Menschen im Land ab. Eine breite Mehrheit ist gegen Atomkraft. Wir werden uns mit vielfältigen und kreativen Aktionen an den AKW-Standorten, bei den Castor-Transporten im Wendland und überall sonst gegen die Atompläne wehren. Wir nehmen nicht hin, dass die Regierenden mit den Atomkonzernen kungeln, statt auf den Willen der Bürgerinnen und Bürger zu hören.
Ablauf
Kommen Sie am 28. Oktober nach Berlin zum Reichstagsgebäude. Von 8 Uhr an werden wir an vielen Treffpunkten entlang der Protestkettenstrecke Kaffee und Tee anbieten und dann gemeinsam mit einer Protestkette deutlich machen: Mit euren Atomplänen kommt ihr nicht durch!
8 bis 8.45 Uhr: Kaffee, Kuchen, Tee – gegen AKW! Anti-Atomkraft-Frühstück zur Stärkung des Widerstandes an zahlreichen Treffpunkten entlang der Protestkettenstrecke
8.45 bis 9 Uhr: Protestkette entsteht
9 Uhr: Protestkette steht!
9 bis 9.05 Uhr: Lautstarker Atom-Alarm
9.05 Uhr: Ende der Aktion
Ab 9.15 Uhr: Übertragung der Bundestagsdebatte vor dem Brandenburger Tor live auf Großleinwand
Die Aktion wurde initiiert vom BUND, campact und den Naturfreunden. Es beteiligen sich AG Schacht Konrad, attac, Anti-Atom-Berlin, Bündnis 90/Die Grünen, DUH, Greenpeace Berlin, IPPNW, Linke, Nabu, SPD u.a.
http://www.campact.de/atom2/protestkette
Spaßdemo „Den Castor durch Kreuzberg prügeln“
Berlin: 23.10.2010:
Spaßdemo „Den Castor durch Kreuzberg prügeln“
und „Kegeln gegen Castor“
Anti-Castor-Demo:
Durch Kreuzberg kommt der Castor nicht!
# 23.10.2010 # Ort: Berlin: Mariannenplatz (Kreuzberg)
# Uhrzeit: 13.00 bis 15.15 Uhr
Dem Aktionsbündnis "Atomkraft Wegbassen"
kommt die Aufgabe zu auf der Demo
"Polizei und Sicherheitskräfte" zu spielen
- und den Castor durch Kreuzberg durchzuknüppeln.
Deshalb:
Schaumstoffknüppeln und allem,
was zur Polizei dazugehört.
im Anschluss Kegeln gegen Castor
Einnahmen kommen dem Aktionsbündnis
"Atomkraft Wegbassen" zugute.
# Berlin # 23.10.2010 # ab 15:30 (nach der Demo)
# Ort: Tante Lisbeth, Muskauer Str. 49 (Lausitzer Platz)
Mehr Infos und Flyer:
[http://www.hedonist-international.org/?q=de/node/1012]
Montag, 18. Oktober 2010
Atomkraft wegbassen
Tanzen, demonstrieren, blocken: Atomkraft Wegbassen!
Wendland 5.-10. November 2010
Der Sommer neigt sich dem Ende zu und das ist noch optimistisch formuliert. Aber das ist kein Grund für Krokodilstränen, denn der Herbst wird strahlen. Versprochen!
Das Aktionsbündnis „Atomkraft wegbassen“ hat sich gegründet, um endlich mal den Castor aufzuhalten.
Es gibt weltweit kein sicheres Endlager für Atommüll – gerade nicht in Gorleben. Die Energiekonzerne EON, Vattenfall, EnBW und RWE haben der Bundesregierung das Energiekonzept diktiert, damit die Atomkraft eine nie versiegende Geldquelle für sie bleibt – auf Kosten von Umwelt, Menschen und Demokratie.
Für uns ist klar:
Wenn eine Regierung gegen den Willen der Bevölkerung Geheimverträge mit der Atomlobby abschließt, den Ausstieg aus der Kernenergie rückgängig macht, weiter Atommüll produziert – dann hat sie nichts anderes verdient als dass ihr gerade im Wendland der Bass des Widerstands dreckig und laut um die Ohren wummert.
Die Bedingungen könnten nicht besser sein: November, 2 Grad, Nieselregen, Wasserwerfer. Dazu eine Regierung, die gerade in Stuttgart bewiesen hat, was sie von demokratischem Protest hält.
Zeigen wir ihnen, dass auch Schönwetter-Raverinnen, Wohlfühldemonstranten, umherschweifende Soundsysteme und tanzende Meuten erst einmal aus dem Weg geräumt werden müssen, bevor ein Castor durchkommt!
Wir schlagen deshalb vor:
- Kommt mit uns tanzen, bassen, blocken, rocken.
- Fahrt ins schöne Wendland, packt die lange Unterhose ein.
- Unterstützt die Proteste mit Eurem guten Namen, Ideen, Spenden und moralischem Support.
- Wechselt den Stromanbieter – beteiligt Euch an der Abstimmung mit der Steckdose.
Das Aktionsbündnis „Atomkraft wegbassen“ wird sich am Camp Hitzacker im Wendland ab dem 5. November beteiligen und auch zu den Blockaden des Castor-Transportes bleiben.
Wir wollen ein Festival des Protests – mit Kino, Musik, Bands & Kultur. Nicht nur im Camp, sondern auch auf der Straße, in den Wäldern und auf den Schienen. Kreativ, bunt und mit dem ganzen anderen schönen Kram. Und das alles im wohl widerständigsten Landstrich der Republik.
Das Aktionsbündnis „Atomkraft Wegbassen“ unterstützt alle Formen des zivilen Ungehorsams. Entscheidet vor Ort, welche Protestform Euch am liebsten ist.
Wir freuen uns.
MITMACHEN:
Schreibt uns per Mail an atomkraftwegbassen (ett) yahoo (punkt) com, wenn Ihr das Bündnis unterstützen wollt.
Und verlinkt das Bündnis auf Euren Websites.
Unterstützer:innen:
Bachstelzen
Pyonen
inport export
Sektionen der Hedonistischen Internationale
Watergate, Berlin
Fortschritt 3000
Aktionskreis Atomare Aktion (HI)
Subsektion Castorama (HI)
Bündnis für urbane Mobilbeschallung (HI)
Aktionskomitee Nudistische Offensive (HI)
Hedonistische Internationale Sektion Hamburg
Erik Pikur (Einzelperson)
Rotzige Beats, Hamburg
Zuckertütentraum und „i am you“, Berlin
Hedonistische Internationale, Sektion Greifswald
Klangsucht, Berlin
Jake the Rapper, Berlin
Elektroschelle, Berlin
Like Birdz, Hamburg
Elbgau Partykollektiv, Lüneburg
Technoatom
AK Tanzpädagogik, Göttingen
Elektronomaden, Berlin
Freitag, 15. Oktober 2010
CASTORSTRECKEN - AKTIONSTAG 23.10.2010
Am 23.10. wollen wir im ganzen Land sichtbar machen, dass wir Atomkraft und die damit verbundenen gefährlichen Transporte ablehnen.
Wir rufen auf, entlang der drei Bahn- Strecken - nach Ahaus, nach Gorleben und nach Lubmin - , über die noch in diesem Jahr Atommüll transportiert werden soll, nach eigenen Vorstellungen und Ideen Aktionen durchzuführen.
http://www.castorstreckenaktionstag.de/
Wasserverbrauch in Kraftwerken
Von Ole van Uexküll.
http://www.energieverbraucher.de/de/Umwelt-Politik/Umwelt-und-Klima/site__894/
Das eigentliche Problem bei den Kernkraftwerken ist aber nicht der (relativ geringe) Wasserverbrauch, sondern die radioaktiven Abwässer, die teils direkt in Flüsse geleitet werden.
"Alleine in La Hague werden jährlich ca. 6,6 Mrd. Liter radioaktiv kontaminiertes Abwasser in den Ärmelkanal geleitet sowie radioaktiv kontaminierte Abluft über Europa freigesetzt. Besonders signifikant ist der Anteil von radioaktivem Krypton (85Kr) in der Abluft (ca. 90000 Bq pro Kubikmeter Luft) [9]." [Wikipedia]
Heute ist "blog actionday 4 water" - ein Internationaler Aktionstag von Weblogs zum Thema WASSER: http://blogactionday.change.org/
Die wohl wichtigste Information des Tages ist - nicht nur für Berliner - das Volks- & Bürgerbegehren vom "Berliner Wassertisch". Nur noch bis zum 27. Oktober können Unterschriften gesammelt und abgegeben werden. Daher braucht der Wassertisch jede erdenkliche Hilfe. Berliner, die noch nicht unterschrieben haben, sollten dies schleunigst nachholen - und alle anderen können die Information z.B. im Internet verbreiten - oder Berliner Kontakte direkt ansprechen.| 2010 ist auch für die "Freie Mediale Stiftung" das Jahresthema WASSER. Die Stiftungsgründung arbeitet seither an einer Medienrecherche zum Thema WASSER und der Finanzierung für ein open source Informationsmanagement, das u.a. im pdf-Magazin "WASSERBOTE" publiziert wird. Aktuell werden noch Spenden für die Websites und kommenden Ausgaben benötigt. |
Aktuelle Medien-Links zum Thema Wasser:
- Die TV-Produktion "Flüssiges Berlin" berichtet nicht nur über die Berliner Wasser-Situation
- "Wasser unter'm Hammer" - Aufklärungsfilm zur Wasser-Privatisierung
- pdf-Magazin "WASSERBOTE" - Ausgabe I & Ausgabe II
- Weitere Wasser-Projekte auf betterplace
Global action days 4 water:
Mittwoch, 13. Oktober 2010
Der Bundesrat lehnt jede Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken ab
:: Rheinland-Pfalz, NRW und Berlin wehren sich gegen Energiekonzept
+ 14.10.2010 + Der Bundesrat lehnt jede Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken über die im Atomgesetz festgelegten Reststrommengen hinaus ab.
Rheinland-Pfalz hat gemeinsam mit Berlin und Nordrhein-Westfalen einen Entschließungsantrag zum Energiekonzept in den Bundesrat eingebracht, teilen Ministerpräsident Kurt Beck und Umweltministerin Margit Conrad mit.
Die Länder fordern darin für das Energiekonzept wegen dessen weitreichenden Konsequenzen für Klimaschutz, Energiewirtschaft, Wettbewerb und Arbeitsplätze ein Verfahren, das der Bedeutung der Entscheidungen und dem Respekt vor dem Verfassungsorgan Bundesrat gerecht wird. Auch seien erhebliche Auswirkungen auf das Finanzgefüge zwischen Bund, Ländern und Gemeinden zu bedenken.
Dienstag, 12. Oktober 2010
Blog Actionday 15.10.2010: WATER
Blog Action Day is an annual event held every October 15 that unites the world’s bloggers in posting about the same issue on the same day with the aim of sparking a global discussion and driving collective action.
Why water?
Right now, almost a billion people on the planet don’t have access to clean, safe drinking water. That’s one in eight of us who are subject to preventable disease and even death because of something that many of us take for granted.
Access to clean water is not just a human rights issue. It’s an environmental issue. An animal welfare issue. A sustainability issue. Water is a global issue, and it affects all of us.
Global action days 4 water:
Werbeprospekte verbrauchen in D. 4,62 Milliarden Liter Wasser und 2,7 Millionen gefällte Bäume PRO JAHR:
BITTE KEINE WERBUNG !!!
Gleichzeitig bietet die Website Betreibern von Weblogs an, jeweils einen Baum zu pflanzen, wenn diese den Button "MEIN BLOG IST CO²neutral" - und in einem Artikel entsprechend berichtet wird:
und machen ihn CO2-neutral - kostenlos!"
Auch der Frage, wo die Bäume gepflanzt werden und ob diese bei voller Entfaltung dann doch wieder abgeholzt werden, wollen wir noch genauer nachgehen.
Montag, 11. Oktober 2010
Urangela stoppen!
Es geht jetzt darum, die Bundeskanzlerin zu stoppen und die Kanzlerin und oder die Regierung zu einem Rücktritt zu bewegen. Hierzu wurde u.a. von der Piratenpartei die Aktion www.urangela.de ins Leben gerufen, dahinter verbirgt sich eine Petition an den deutschen Bundestag, welche erreichen will, dass die AKW-Laufzeitverlängerungen zurückgenommen werden.
bis 22. 10. werden dazu 50.000 Unterzeichner benötigt, d.h. unbedingt unterzeichnen und weitersagen. Zur Petition kommt ihr via www.urangela.de DANKE :-)
Donnerstag, 7. Oktober 2010
EU-Parlament erhält strahlende Proben
Greenpeace: Neue Atommüll-Richtlinie bietet keinen ausreichenden Schutz der Bürger
Brüssel (ots) - Strahlenschutzexperten der unabhängigen Umweltorganisation Greenpeace übergeben heute dem EU-Parlament in Brüssel Behälter mit radioaktiven Proben aus Belgien, Frankreich, Großbritannien und dem Niger. Die Proben stammen aus öffentlich zugänglichen Bereichen im Umfeld von Atomanlagen in diesen Ländern und gelten nach deutschem und EU-Recht als Atommüll. Noch diesen Monat soll dem EU-Parlament eine Richtlinie zur Atommüllentsorgung vorgelegt werden, die derzeit von der EU-Kommission erarbeitet wird. Um möglichen Schaden von der Bevölkerung abzuwenden fordert Greenpeace, diese Atommüllrichtlinie sehr viel schärfer zu fassen, als bisher vorgesehen und europaweit aus der Atomenergie auszusteigen.
"Mit der geplanten Richtlinie soll der Bevölkerung vorgegaukelt werden, es gäbe eine Lösung für das Atommüllproblem", erklärt Heinz Smital, Kernphysiker und Atomexperte von Greenpeace. "Dem ist aber nicht so. Laut ersten Entwürfen erfasst die Richtlinie gar nicht den gesamten anfallenden Strahlenmüll. Und die darin vorgesehene Einlagerung von Atommüll in tiefen geologischen Schichten ist keine Lösung des Problems." Im von Greenpeace in Auftrag gegebenen Endlager-Report "Rock solid?" warnen Wissenschaftler davor, dass die Lagerung radioaktiver Abfälle im Tiefengestein hochproblematisch ist und dort kaum über Jahrmillionen gesichert werden kann.
Bodenproben sind nach deutschem und EU-Recht Atommüll
In den vier Behältern, die dem Parlament übergeben werden, befinden sich radioaktive Bodenproben aus dem Dorf Akokan nahe von Uranminen in Niger, vom Meeresboden vor den Wiederaufbereitungsanlagen im französischen La Hague und dem britischen Sellafield sowie von einer Sandbank im Fluss Molse Nete nahe der atomaren Forschungseinrichtung Dessel in Belgien. Die Proben aus dem Umfeld der vier Atomanlagen wurden von Greenpeace-Experten jeweils aus öffentlich zugänglichen Bereichen entnommen. Das radioaktive Material ist wegen seiner Strahlung nach deutschem und EU-Recht schwachradioaktiver Abfall und muss über Jahrhunderte von der Umwelt ferngehalten werden.
"Nach geltendem Recht sind diese Proben eindeutig Atommüll. Vor Ort müssen die Menschen aber bisher ungeschützt damit leben und mit der neuen Richtlinie würde das auch so bleiben. Das ist ein Skandal und zeigt, wie komplex das Atommüllproblem ist", so Smital. ""Die EU hat Ausstiegsszenarien für alle möglichen gefährlichen Substanzen, wie zum Beispiel Quecksilber. Daher sollte in der geplanten EU-Richtlinie auch die Zielsetzung enthalten sein Atommüll zu vermeiden und aus der Atomkraft auszusteigen. Aber in der geplanten EU-Richtlinie werden noch nicht einmal alle radioaktiven Abfallprodukte aus der Atomstromnutzung erfasst. Wir müssen mit dem nuklearen Wahnsinn aufhören, weil niemand abschätzen kann, welch schwere Bürde wir zukünftigen Generationen damit auferlegen."
Zu den Ländern, die massiv Atommüll produzieren, ohne ein sicheres Endlager vorweisen zu können, zählen unter anderem Deutschland, Frankreich, England, Spanien und Schweden. Allein durch die Laufzeitverlängerung in Deutschland würden fast 5.000 Tonnen zusätzlicher Atommüll anfallen.
Laufzeitverlängerung, NEIN!?
Wenn ihr auch nicht mit der aktuellen AKW-Laufzeitverlängerung in Deutschland einverstanden seid, dann beschwert euch bei der Bundeskanzlerin, bei der CDU, bei den 40 Personen (und ihren Institutionen) dieses Energieappells:
http://www.energiezukunftdeutschland.de
Und beim Büro dieses Appells, Kontaktdaten:
Energiezukunft für Deutschland e.V. i.G.
Gladbecker Straße 404
45326 Essen
Telefonnummer 0201 – 74716781
Email: kontakt@energiezukunft-fuer-deutschland.info
Act now!
Rückbau von Atomanlagen ist sehr teuer und aufwändig…
…, ja der Rückbau ist natürlich aufwändig, da kommt man nicht ganz drumrum. Allerdings haben die AKW-Betreiber in Deutschland hierfür entsprechend ausreichende Rückstellungen gebildet (bilden müssen), so dass diese Kosten quasi seit dem Bau der AKWs bekannt und zurückgelegt sind.
Und ja es kommt noch besser: es sagt niemand, auch nicht die meisten Grünen, dass ein AKW wirklich sehr aufwändig wieder komplett bis zur grünen Wiese rückgebaut werden muss. Es sind zahlreiche Nachnutzungsmöglichkeiten denkbar: z.B. als Standort eines Ökoenergie-Kraftwerks (aufgrund der Einbindung ins Stromnetz), oder aufgrund der guten Sicherungsanlangen als Gefängnisstandort, oder für Nostalgiker als Wohnmöglichkeit (Umbau zu Wohneinheiten), als Veranstaltungsort,…. ja last but not least, wäre es sicher auch nicht schlecht ein AKW als eine Art Mahnmal künftigen Generationen möglichst wenig rückgebaut zu hinterlassen. So ließe sich sicher ein beträchtlicher Teil an Rückbaukosten einsparen.
Natürlich ist es keine Frage, dass ein minimaler Rückbau die absolut rückstandsfreie Entfernung bzw. Einschließung aller gefährlichen, radioaktiven Teile eines AKWs umfassen muss, bevor eine Nachnutzung erfolgt, so dass eine Gefährdung von Mensch und Umwelt nach den Rückbaumaßnahmen defintiv ausgeschlossen ist.
Aber bei cleverer Umsetzung nicht so teuer, wie uns entsprechende Akteuere glauben machen wollen
Atomenergie ist grün, nur die Endlagerung muss noch gelöst werden…
…so hört man das oft, ja die blöde Endlagerung, den Müll will halt keiner und es ist teuer auch diesen Müll sicher über lange Zeit aufzubewahren.
Aber der Knüller der meist unter den Tisch fällt:
Die Umweltauswirkungen bei der Gewinnung des Uran sind alles andere als unerheblich. Daher verschleiern wohl auch die entsprechenden Akteuere die Herkunft des in deutschen Reaktoren eingesetzten Urans. Sehr lesenswert hierzu ist folgendes PDF-Dokument der IPPNW „Die Versorgung Deutschlands mit Uran“ (Stand 21.7.2010)
Das PDF-Dokument endet u.a. mit den Worten:
„Dass die Daten über Einfuhr, Herkunftsländer, Ausfuhr und Empfangsländer selbst Parlamentariern vorenthalten werden, stellt einen skandalösen Mangel an Datentransparenz dar.“
Siehe dazu auch den Artikel „IPPNW fordert Ächtung von Uranabbau“
Atomenergie ist eine sehr effiziente Energie, ja? echt?
Sehr häufig hört man das Argument, dass Atomkraft eine sehr effiziente Form der Energieerzeugung sei, dieses Argument hat nur leider der Westdeutsche Rundfunk dieser Tage ein für alle mal ausgeräumt:
Der WDR veröffentlichte in einem Online-Beitrag mit dem Titel „Milliardengrab Atomkraft“ ein PDF-Dokument, welches sämtliche bis heute gebaute aber nur kurz oder gar nicht in Betrieb genommenen AKWs der Welt auflistet. Hierbei wurden nach heutigem Stand Werte in Höhe von 360 Milliarden Euro mehr oder weniger sinnlos vernichtet, nicht auszudenken was man mit diesem Geld bei Investition in Erneuerbare Energien hätte erreichen können.
Fazit des WDR-Beitrags:
„Kein anderer einzelner Industriezweig hat damit jemals so viele und so teure Investitionsruinen hervorgebracht.“
Auch von den erfolgreich in Betrieb gegangenen AKWs sind die Kosten und Umweltauswirkungen beim Bau alles andere als unerheblich, aber dazu später einmal mehr.
Heiß, heißer, HERBST 2010
Ihr seid auch gegen den Ausstieg aus dem Atomausstieg, ihr findet die Art und Weise wie die Laufzeiten der deutschen Atomkraftwerke verlängert werden soll nicht richtig? Dann kommt zu den Protesten im Herbst:
